>>> HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN <<<

Inwiefern kommt es zu Einschränkungen?


Die gesamte Baustelle muss eingezäunt werden. Dies ist erforderlich, da bereits sehr früh die ersten Eingriffe in den Deichkörper erfolgen. Zudem wird mit schwerem Baugerät gearbeitet.

Für diese Zeit ist ein Aufenthalt auf dem Deich nicht mehr möglich. Der Bauzaun wird entlang des Weges im Park aufgestellt, so dass die Nutzung des Weges noch möglich ist.

Die Baustelle wird über die Straßen Dammstraße und Dujardinstraße angefahren. Eine Einschränkung im Innenstadtbereich ist nicht vorgesehen.

Was passiert bei Hochwasser
während der Bauzeit?

Grundsätzlich sind wir verpflichtet außerhalb der hochwassergefährdeten Zeit (vom 1. November bis 31. März) zu bauen. Dies schließt aber nicht aus, dass es auch außerhalb dieser Zeit zu einem Hochwasser kommen kann. Deutlich wurde dies im letzten Jahr, als der Rhein Anfang Juni Hochwasser führte. Bei einem herannahenden Hochwasser wird die Baustelle im Bereich der Überflutungsflächen geräumt. Da bei der Deichsanierung der Deich nicht komplett abgetragen werden muss und die Spundwände direkt eine Schutzfunktion übernehmen, müssen lediglich Sicherungsmaßnahmen im Bereich der Eingriffsfläche vorgenommen werden. Dafür wird ein Sondereinsatzplan aufgestellt, der die Abläufe für den Hochwasserfall regelt.

Werden Gebäude durch das Einbringen
der Spundwand geschädigt?

Grundsätzlich wird ein erschütterungsarmes Verfahren verwendet. Um aber den Schutz zu erhöhen, wird parallel zu den Arbeiten ein unabhängiges Büro beauftragt, Erschütterungsmessungen vorzunehmen. Die Gebäude stehen nicht sehr nah am Rheindeich. Bei anderen Baumaßnahmen werden Spundwände in direkter Hausnähe eingebracht.

Trotzdem kann nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden, dass es zu leichten Vibrationen kommen kann.

Die Stadt Krefeld wird zusätzlich an den deichnächsten Gebäuden eine Beweissicherung durch einen Gutachter durchführen lassen.